Kulturmittlerinnen für geflüchtete und neuzugewanderte Familien

Aus der Projektskizze von Ina Rieck (2016):
Das Angebot der Kulturmittlerinnen richtet sich an neuzugewanderte und geflüchtete Familien in Berlin Mitte. Die Kulturmittlerinnen stehen den Familien in Gesprächen mit Pädagogen, ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen in Schule, Kita, Ämtern und Behörden zur Seite. Ob Fragen zum deutschen Schulsystem, zu Möglichkeiten der außerschulischen Förderung oder Fragen rund um die Gesundheitsversorgung – die Kulturmittlerinnen geben den Familien Orientierung und vermitteln kompetent weiter an Hilfs- und Beratungsangebote. Die Kulturmittlerinnen begleiten die Familien auf Wunsch zu Behörden und den verschiedenen Beratungsstellen, um sprachlich und interkulturell zu
vermitteln und zu sensibilisieren. Die Kulturmittlerinnen haben selbst einen Migrationshintergrund und sprechen neben Deutsch eine weitere Sprache wie Romanes, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch Qualifiziert in einem Modellprojekt (Bundeszentrale für politische Bildung, 2016) waren türkisch und
arabisch sprechende Kulturmittlerinnen von 2016 bis 2018 als Bundesfreiwillige in
Willkommensklassen der Möwensee-Schule und der Anna-Lindh-Schule tätig. Von 2018 bis 2021 wurde das Team im Projekt Zwischen Kindern, Eltern und der Schule gefördert durch Demokratie in der Mitte . 2020-2021 unterstützte Mihaela Zatreanu in der Gottfried-Röhl-Grundschule rumänische Kinder und deren Familien in deren Muttersprache Romanes.

Die Dokumentation des Projektes können Sie hier lesen.