Kulturen im Kiez

Laufzeit: Seit 2023

Suppe für die Szene

Seit Frühjahr 2023 bereitet Atifa Brunko jeden Mittwoch eine reichhaltige, südosteuropäische Suppe zu, die sie mit viel Herz und Liebe an Menschen am Leopoldplatz verteilt.

Die Idee entstand aus dem Wunsch, Begegnungen zu schaffen und Menschen in der Nachbarschaft zusammenzubringen – unabhängig von Herkunft oder Lebenssituation. Viele Besucherinnen und Besucher kommen gezielt wegen der vertrauten, heimischen Gerichte, die Erinnerungen an Zuhause wecken und leicht Gespräche eröffnen.

Atifa ist langjährige Anwohnerin der Maxstraße und bestens vernetzt mit Familien aus dem bosnischen, serbischen und Roma-Kulturkreis. Durch ihre persönliche Art, ihre Geschichten und ihr Engagement gelingt es ihr, Vorurteile abzubauen, Hemmungen zu überwinden und Menschen anzusprechen, die sonst oft übersehen werden. Ihre Suppen sind mehr als nur Essen: Sie sind ein verbindendes Element, das Vertrauen schafft und die Nachbarschaft ein Stück näherzusammenbringt.

Jeden Mittwoch entsteht so eine kleine, warme Gemeinschaft. Menschen treffen sich, teilen eine Mahlzeit, kommen ins Gespräch und erleben, wie viel Freude und Zusammenhalt einfache Gesten der Fürsorge erzeugen können. Suppe für die Szene ist damit ein Herzensprojekt, das zeigt, wie wichtig Begegnung, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit in unserer Stadt sind.

Gefördert durch Bezirksamt Mitte.

Weitere Projekte

Die 34er Görls
Die Gruppe 34er Görls war eine Initiative von Mädchen aus dem Berliner Wedding. Ab 2018 trafen sie sich zweimal pro Woche und in den Ferien in ihrem Mädchenraum am Utrechter Platz. Dort kochten und aßen sie gemeinsam, machten...
Weiter lesen
Zurale Phenja – Starke Schwestern
Von 2018 bis 2021 führten wir das Projekt Zurale Phenja – Starke Schwestern für Romnija-Mädchen und ihre Freundinnen in den Stadtteilen Wedding und Moabit durch. Im Mittelpunkt standen regelmäßige Gruppentreffen im „Mädchenladen“...
Weiter lesen

Jetzt teilen