Orte. Orte und Namen

Laufzeit: 2008–2012

Maxikings – HipHop Workshop

„Maxikings“ war mehr als nur ein Hip-Hop-Workshop – es war eine Lebenserfahrung für die Jugendlichen aus dem Stadtteil Max 14. Zwischen 2008 und 2012 bot das Projekt einen sicheren und kreativen Raum, in dem jeder Teilnehmer sein Talent entdecken, seine Geschichte erzählen und neues Selbstvertrauen aufbauen konnte.

Unter der Leitung von Benjamin „Benson“ Lange und Sascha „Boga“ Arapözengi vom Social Rap Movement lernten Dutzende von Jugendlichen – darunter Ali „Montana“, Ali „Joker“, Saban „Crash“, Hamoudi „Superstar“, Vanessa, Waad und viele andere – ihre Gefühle und Alltagserfahrungen in Texte, Beats und Tanz zu verwandeln.

Ihren ersten großen Auftritt hatten sie 2009 auf dem roten LKW von Assad Bandar – ein Ereignis, das den Beginn einer Reihe energiegeladener und authentischer Performances markierte. Eine Schlüsselrolle spielte dabei Gottfried „Ghettofreak“, der es verstand, das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen und ihnen als Mentor und unermüdlicher Unterstützer zur Seite zu stehen.

Das Ergebnis dieser kollektiven Arbeit war nicht nur ein Musikvideo, sondern auch die Entstehung einer Gemeinschaft, die durch Leidenschaft, Respekt und Freundschaft verbunden war. „Maxikings“ zeigte, dass urbane Kunst eine Brücke zu Inklusion, Selbstentfaltung und Hoffnung für die Zukunft sein kann.

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