Das Projekt „Kulturmittlerinnen“ wurde ins Leben gerufen, um geflüchtete und neu zugewanderte Familien in Berlin-Mitte zu unterstützen und ihre Integration in das Bildungssystem sowie in das soziale Leben der Stadt zu erleichtern.
Die Kulturmittlerinnen, die selbst einen Migrationshintergrund haben und neben Deutsch weitere Sprachen wie Romanes, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Bosnisch, Kroatisch oder Serbisch sprechen, bieten den Familien sprachliche und kulturelle Unterstützung in Gesprächen mit Pädagoginnen, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen sowie bei Kontakten mit Schulen, Kitas, Ämtern und Beratungsstellen.
Sie begleiten die Familien auf Wunsch direkt vor Ort, vermitteln kompetent an Hilfs- und Beratungsangebote und geben Orientierung bei Fragen zum deutschen Schulsystem, zur außerschulischen Förderung oder zur Gesundheitsversorgung. Dabei sensibilisieren sie sowohl die Familien als auch die Einrichtungen für sprachliche und kulturelle Unterschiede.
Das Team war von 2016 bis 2021 aktiv: Von 2016 bis 2018 arbeiteten türkisch- und arabischsprachige Kulturmittlerinnen als Bundesfreiwillige in Willkommensklassen der Möwensee- und Anna-Lindh-Schule. Von 2018 bis 2021 wurde das Projekt „Zwischen Kindern, Eltern und der Schule“ durch Demokratie in der Mitte gefördert. 2020–2021 unterstützte Mihaela Zatreanu in der Gottfried-Röhl-Grundschule rumänische Kinder und deren Familien in ihrer Muttersprache Romanes. Durch diese direkte Begleitung vor Ort wurde die Integration der Familien in die Gemeinschaft nachhaltig gefördert.
Die Dokumentation des Projektes können Sie hier lesen.